Persönliches

Geboren und aufgewachsen im ländlichen Osttirol, entwickelte ich schon als Kind eine große Liebe zu Tieren und der Natur. Dabei umgab ich mich nicht nur gerne mit den eigenen Haustieren und allen möglichen Tieren an den nachbarlichen Bauernhöfen, sondern interessierte mich auch für Heuschrecke, Kaulquappe und Co, sozusagen für alles „was da kreucht und fleucht“. Die in der Kindheit geweckte, unbändige Begeisterung für alles Lebendige begleitet mich sowohl beruflich als auch privat bis heute.

Zum Studium verschlug es mich im Jahr 2003 nach Wien. Nach einer kurzen Verirrung in die Geisteswissenschaften landete ich schnell wieder bei meiner alten Leidenschaft, den Tieren. Mein Diplomstudium der Zoologie mit Schwerpunktlegung auf die Verhaltensbiologie, der schon seit meiner Schulzeit immer mein großes Interesse galt, habe ich vor einigen Jahren abgeschlossen. Aktuell bin ich beruflich im Feld der Verhaltensökologie an einer österreichischen Universität tätig. Nebenher bilde ich mich im Bereich der Wildtierökologie fort und engagiere mich als Freiwillige in mehreren Artenschutzprojekten.

Hunde spielen in meinem Leben eine wichtige Rolle.  Sowohl jenen Hunden, die persönlich meinen Weg gekreuzt und sich in mein Herz geschlichen haben, als auch der Erweiterung meines Wissens über Verhalten, Biologie und Kognition von Hunden widme ich gerne meine (Frei)zeit.

Meine Hundeverrücktheit wurde durch Bernhardiner-Mix-Hündin Senta geweckt, einer unglaublich liebenswürdigen und gutmütigen Hündin, mit der ich während meiner Kindheit und Jugendzeit regelmäßig in Wald und Wiese unterwegs war. Später traf ich im Wiener Tierschutzhaus viele wunderbare vierbeinige Lehrmeister, die mein Interesse an der Beobachtung von Hundeverhalten und der Beschäftigung mit Verhaltensmodifikation intensivierten. Im Alltag begleitet mich im Moment meine Mischlingshündin Inka, in deren Ahnenreihe höchstwahrscheinlich einmal ein Appenzeller Sennenhund vorbei gehuscht ist.

 
Mag. Bettina Wernisch – Verhaltensbiologin & Hundetrainerin
 

*David Quammen: Wild Thoughts from Wild Places, Scribner 1998;